22. September 2026
Ein erfolgreicher Prüfungstag für Hund und Mensch: Bei der Brauchbarkeitsprüfung Nachsuche des Ökologischen Jagdvereins Nordrhein-Westfalen (ÖJV.NRW) im Jagdjahr 2026 bestanden drei von vier angetretenen Gespannen. In einem Revier in Wipperfürth stellten sich die Hunde gemeinsam mit ihren Führerinnen und Führern den Anforderungen der vereinseigenen Prüfungsordnung. Geprüft wurde auf einer 600 Meter langen Fährte.
Hinter dem Prüfungsergebnis stehen intensive Vorbereitung, gemeinsame Übung und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund. Gerade bei der Nachsuche kommt dieser Zusammenarbeit eine besondere Bedeutung zu: Verletztes Wild zuverlässig aufzufinden und sein Leiden möglichst schnell zu beenden, gehört zu den zentralen Aufgaben einer verantwortungsvollen Jagd.
Für den ÖJV.NRW ist der Einsatz geeigneter Hunde deshalb ein wesentlicher Bestandteil einer tierschutzgerechten Jagdausübung. Dabei vertritt der Verein einen klaren Grundsatz: Entscheidend für die jagdliche Eignung eines Hundes sind seine Fähigkeiten und seine Leistung im jeweiligen Einsatzgebiet. Abstammung, Ahnentafel oder Rassezugehörigkeit allein sagen darüber nichts aus.
Mit seiner eigenen Prüfungsordnung eröffnet der ÖJV.NRW auch solchen Hunden den Zugang zur Prüfung, die aufgrund ihrer Herkunft oder Rassezugehörigkeit andernorts ausgeschlossen werden. Die Anforderungen an die praktische Leistung bleiben dabei der Maßstab. Zugleich setzt sich der Verein für die Anerkennung seiner Brauchbarkeitsprüfung ein.
Das Ergebnis in Wipperfürth ist ein erfreulicher Erfolg für die drei Gespanne, die ihre Prüfung bestanden haben, und ein Ansporn für die weitere Arbeit im Hundewesen. Der ÖJV.NRW gratuliert den erfolgreichen Teilnehmenden und dankt allen Beteiligten, die den Prüfungstag vorbereitet, begleitet und ermöglicht haben.
Kontakt zum Arbeitskreis Hundewesen:
Günter Lennartz und Mirjam Ballon
hunde@oejv.nrw
Weitere Informationen:
https://oejv.nrw/hundewesen/
