24. März 2025
Rottenburg/Erfurt, März 2025 – Angesichts der gravierenden Herausforderungen für den deutschen Wald durch Klimawandel, Dürre und Schädlingsbefall ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Waldbesitzenden, Forstleuten und Jagenden wichtiger denn je. Ein neues Handbuch liefert nun praxisnahe Kommunikationsstrategien für einen erfolgreichen Dialog in der Wald-Wild-Thematik.
Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und die Fachhochschule Erfurt haben in Zusammenarbeit mit dem Kommunikationsunternehmen re:member umfangreiche Befragungen in sechs Bundesländern durchgeführt. Dabei wurden 65 Expertinnen und Experten aus Jagd, Forstwirtschaft und Waldbesitz interviewt. Die Ergebnisse flossen in das neue Handbuch Tipps zur Kommunikation im Spannungsfeld Wald-Wild ein, das im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekts entwickelt wurde.
„Ein abgestimmtes Wald- und Wildmanagement ist essenziell, um den Wald für kommende Generationen zu erhalten. Doch unterschiedliche Interessen und Sichtweisen führen oft zu Konflikten. Mit diesem Handbuch möchten wir Brücken bauen und den Dialog zwischen den Beteiligten verbessern“, erklärt Prof. Dr. Fiona Schönfeld, eine der Projektleiterinnen.
Das Handbuch bietet praxisorientierte Lösungsansätze, um Missverständnisse zu vermeiden und nachhaltige Entscheidungen im Waldmanagement zu ermöglichen. Es stellt drei zentrale Kommunikationssäulen vor:
Zudem enthält das Handbuch Praxisbeispiele aus verschiedenen Regionen, die zeigen, wie eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Forstwirtschaft, Jagd und Waldbesitz aussehen kann.
Interessierte können das Handbuch kostenlos herunterladen oder in gedruckter Form bei der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg anfordern.
Kontakt fĂĽr RĂĽckfragen:
Hochschule fĂĽr Forstwirtschaft Rottenburg
Luisa Kurzenhäuser
E-Mail: kurzenhaeuser@hs-rottenburg.de
Telefon: +49 (0) 7472 951-116
Text: Christian Hommel
Bildmaterial: klxm.de